Nach vier Jahren fanden im BRK Dachau Vorstandswahlen statt. Mit überwältigender Mehrheit wurde der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath von der Mitgliederversammlung wiedergewählt. Angelika Gumowski rückte von der 2. zur 1. stellvertretenden Kreisvorsitzenden auf und folgt damit auf Jörg Westermair, der sich aus Zeitgründen nicht mehr hatte aufstellen lassen. Neuer 2. stellvertretender Vorsitzender ist Marko Hammer.
Mit 101 von 107 gültigen Stimmen wurde Bernhard Seidenath für die nächsten vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Angelika Gumowski erhielt 84 Ja-Stimmen. Seidenath freute sich sehr und sagte: „Für dieses Vertrauen bin ich der Mitgliederversammlung sehr dankbar.“
Neu in sein Amt gewählt wurde Marko Hammer. Auch er wurde mit großer Mehrheit gewählt. Der 48-jährige aus Markt Indersdorf engagiert sich seit 2017 ehrenamtlich im BRK Dachau und war seit 2021 bereits hinzuberufenes Vorstandsmitglied. Beruflich arbeitet Hammer für die Aktion Knochenmarkspende Bayern und verbindet somit Haupt- und Ehrenamt auf ideale Weise.
Vor den Wahlen blickte Bernhard Seidenath auf die vergangenen vier Jahre zurück: „Der bisherige Vorstand hat sehr gut zusammengearbeitet. Das werden wir auch in den kommenden vier Jahren tun.“ Der Kreisverband habe es geschafft, schuldenfrei zu werden, seine Geschäftsfelder auszuweiten und dank der guten Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt die Pandemie und Hochwasserkatastrophen zu meistern.
Wegweisend für eine erfolgreiche Zukunft sei die mit dem BRK Fürstenfeldbruck geschlossene Kooperation. „Der BRK-Kreisverband Dachau schreibt damit wieder einmal Geschichte im BRK-Kreisverband, wie zuvor schon mit der Einführung von „Helfern vor Ort/HvO“ oder des Rendezvous-Systems für Notarzt und Notfallsanitäter“, so Seidenath.
Der BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt belegte die erfolgreichen Jahre mit Zahlen, die eine Konsolidierung und ein stabiles Wachstum aufzeigen: im Rettungsdienst, in der Kinderbetreuung, in den Rotkreuzshops und bei den Erste-Hilfe-Kursen. Einzig die Zahlen der Fördermitglieder seien rückläufig. Das Durchschnittsalter liege hier bei über 70 Jahren. Neue Fördermitglieder zu gewinnen, sei schwierig. „Die Menschen spenden nicht mehr dauerhaft, sondern zunehmend nur noch für einzelne Projekte“, so Behrendt.