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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 23. April 2018 · 07:42 Uhr
 
 
 

Fußgängerampel in Einsbach kommt

Gemeinde und Freistaat teilen sich die Kosten

Bernhard Seidenath, MdL, Carolina Trautner, MdL und Bürgermeister Gerhard Hainzinger an der Stelle an der die Ampel errichtet wird. (Foto: CSU)

In Einsbach wird es eine Fußgängerampel an der viel befahrenen Staatsstraße 2054 geben, damit Fußgänger und insbesondere Kinder künftig gefahrlos auf die andere Straßenseite gelangen können.

Ins Rollen gebracht hatten dies Birgit und Ronald Hutterer, die eine entsprechende Petition an den Bayerischen Landtag gerichtet hatten. Nach intensivem Austausch von Argumenten, durch hartnäckiges Verhalten der zuständigen Mitberichterstatterin im Petitionsausschuss MdL Carolina Trautner, weiteren Mitgliedern des Petitionsausschusses, dem Stimmkreisabgeordneten für den Landkreis Dachau Bernhard Seidenath und Bürgermeister Gerhard Hainzinger, einigten sich die Gemeinde und der Freistaat – vertreten durch das Bayerische Innenministerium – auf einen Kompromiss: Gemeinde und Freistaat teilen sich die Kosten für Bau und Betrieb der neuen Ampel in Höhe von 60.000 Euro je zur Hälfte. Für die Gemeinde Sulzemoos wird der Betrag dabei auf 30.000 Euro gedeckelt sein.

Die entsprechende Vereinbarung wird derzeit vom staatlichen Bauamt Freising erarbeitet. »Sobald diese vorliegt, wird die Ampel errichtet. Dies hat Staatssekretär Gerhard Eck zugesagt«, erklärten Trautner und Seidenath und fügten hinzu: »Wir freuen uns für die betroffenen Familien!«

»Die Ampel wird die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen«, erklärte Bürgermeister Hainzinger, der sich ebenfalls sehr über das Entgegenkommen des Freistaats freute: »Die Ampel/Querungshilfe wird die Infrastruktur unserer Gemeinde deutlich verbessern und vor allem die Verkehrssicherheit erhöhen«.