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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 16. September 2019 · 02:58 Uhr
 
 
 

Bayerische Landesstiftung bewilligt Zuschüssse

96.000 Euro für vier Projekte im Landkreis Dachau

»In seiner Sitzung am Donnerstag, den 7. Februar, hat der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung insgesamt 96.000 Euro für vier Projekte im Landkreis Dachau bewilligt«. Dies gab der Dachauer Stimmkreisabgeordnete im Landtag, Bernhard Seidenath, heute bekannt.

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat sich den Stellungnahmen des Landesamts für Denkmalpflege angeschlossen und misst den ortsbildprägenden Baudenkmälern jeweils eine hohe Bedeutung bei.

Der Stiftungsrat der Landesstiftung hat deshalb für die Generalsanierung der Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus in Haimhausen als überregional bedeutsamem Baudenkmal einen Zuschuss in Höhe von 70.000 Euro gewährt. Dies entspricht neun Prozent des denkmalpflegerischen Mehraufwands in Höhe von 775.200 Euro. Weitere Zuschüsse kamen von der Erzdiözese München und Freising (in Höhe von 2.744.000 Euro), von der Gemeinde Haimhausen in Höhe von 380.000 Euro sowie vom Bezirk Oberbayern in Höhe von 50.000 Euro. Der Rest der knapp vier Millionen Euro teuren Baumaßnahme - 676.000 Euro - wird aus Eigenmitteln finanziert.

Daneben wurden auch noch drei Objekte von privaten Antragstellern gefördert, denen das Landesamt für Denkmalpflege jeweils regionale Bedeutung beimisst: 1.500 Euro für die Fassaden- und Fensterinstandsetzung eines Anwesens in der Windener Straße in Einsbach/Gemeinde Sulzemoos, 2.000 Euro für Instandhaltungsmaßnahmen am Dach eines Anwesens in der Freisinger Straße in Dachau sowie 22.500 Euro für die Instandsetzung des Wohnteils eines Anwesens in der Pipinsrieder Straße in Altomünster.

»Für den Finanzierungsbeitrag seitens der Bayerischen Landesstiftung bin ich außerordentlich dankbar. Die Zuschüsse der Landesstiftung leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unser bauliches Erbe für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Sie sind auch Motivation für die Eigentümer, ihre Denkmäler zu pflegen«, erklärte Seidenath.