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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Wednesday, 26. September 2018 · 12:28 Uhr
 
 
 

Zwei gute Nachrichten

Tierheim freut sich über Vermittlung

Freya hat nach drei Jahren endlich ein neues Zuhause gefunden. (Foto: Renate Seidl)

Zwei Ereignisse lassen das Tierheim-Team vor Freude strahlen: Freya konnte endlich das Tierheim verlassen und Susi wurde dem Tierheim Dachau übereignet.

Freya, geboren 2013, wurde schon mit zwei Jahren im Tierheim Dachau abgegeben weil sie beim Gassigehen Probleme mit Artgenossen machte. Gut drei Jahre wartete die große schwarze Mixhündin nun auf ein neues Zuhause, auf einen Menschen der ihr eine Chance gibt. Jetzt hat sie es geschafft, ist umgezogen und auf der Facebook-Seite des Tierheims Dachau kann man schon das erste Video aus der neuen Heimat anschauen.

Susi wurde tagelang eingesperrt und musste schließlich von Polizei und Feuerwehr befreit werden. Das Veterinäramt ordnete die Sicherstellung an und übergab Susi der Obhut des Tierheims. Nun wurde endlich entschieden, dass die kleine Hundedame dem Tierheim übereignet wird und somit der Weg für die Vermittlung frei ist. Und es gibt sogar schon Interessenten, die Susi aufnehmen möchten.

»Es gab in letzter Zeit wirklich viel Schönes zu berichten. Das sind die Highlights in unserer Arbeit, dann wissen wir, warum wir uns so engagieren für die Tiere«, so Silvia Gruber, Vorsitzende des Dachauer Tierschutzvereins.

Aber die Arbeit hört nie auf, hier eine kleine Übersicht der Einsätze allein vom letzten Wochenende: ein Eichhörnchen (verletzt, private Pflegestelle), vier Jungvögel (private Pflegestelle), eine Jungkrähe (private Pflegestelle), ein Marderbaby (private Pflegestelle), zwei Fundhunde - sind wieder daheim und neun Katzen. Die Katzen sind im Tierheim, drei eventuell auch vier scheinen trächtig zu sein.

»Über Arbeitsmangel können wir also nicht klagen«, versichert Gruber. »Darum freuen wir uns auch über jede Hilfe, jede Hand, jede Stunde, jede Autofahrt, die uns jemand abnimmt und über jede Spenden, damit wir uns auch weiterhin mit aller Kraft für alle Tiere einsetzen können«.