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Saturday, 18. September 2021 · 18:33 Uhr
 
 
 

Kreis-Senioren-Union wählt

Bernhard Gaigl als Vorsitzender bestätigt

Der neu gewählte Vorstand, unter anderem mit (vorne von li) Burkhard Haneke, Katrin Staffler und Bernhard Gaigl. (Foto: Kreis-Seniorenunion)

Seit 2017 ist Bernhard Gaigl Vorsitzender des Kreisverbands Dachau der Senioren-Union, eine Aufgabe, die er mit viel Freude und Engagement wahrnimmt. Besonders freut ihn, dass in der zurückliegenden Wahlperiode 15 Neumitglieder angeworben wurden. Aktuell zählt der Kreisverband 52 Mitglieder.

Für die anstehende Neuwahl des Kreisvorstands konnte Gaigl die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler als Wahlleiterin gewinnen. Doch bevor man zur Wahl schritt, dankte Gaigl der »alten Vorstandschaft« für ihre Unterstützung, insbesondere Helga Klaus, seit 2004 Vorstandsmitglied, die jetzt nicht wieder antrat.

Als Kandidat für den Kreisvorsitz stellte sich Bernhard Gaigl wieder zur Verfügung und wurde einstimmig im Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden auch seine bisherigen Stellvertreter Hansjörg Christmann, Burkhard Haneke, Hans Hirth und Jürgen Schindler. Das Amt des Kassiers bleibt in den Händen von Wolfgang Wagner, und auch Elke Habersetzer behält ihr Amt als Schriftführerin. Zu Beisitzern im neuen Vorstand wurden gewählt: Elsa Bergschneider, Karl-Heinz Bruchmann, Karl-Heinz Haritz, Anneliese Kowatsch, Maria Kreitmair, Elisabeth Leukhart und Maria Riedlberger. Der Frauenanteil im 14-köpfigen Gesamtvorstand stieg damit auf rund 43 Prozent.

Wahlleiterin Katrin Staffler gratulierte der neu gewählten Vorstandschaft und hob dabei die Senioren-Union als wichtige Interessenvertretung der älteren Generation im Landkreis hervor: »Ich habe mich in meinem Engagement von der Senioren-Union stets gut unterstützt gefühlt und bin heute sehr gerne zu Ihrer Hauptversammlung gekommen«.

Staffler sieht die Politik auf allen Ebenen vor großen seniorenpolitischen Herausforderungen, die durch die Altersentwicklung unserer Gesellschaft immer größer würden. Ein wichtiger Punkt gerade im Dachauer Land sei, dass Senioren mit kleinen Renten zunehmend vor dem Problem stehen, noch bezahlbare Wohnungen zu finden. »Einfach die Mieten zu deckeln, ist dafür aber keine Lösung, weil so kein neuer Wohnraum entsteht«, meinte die Politikerin und wies darauf hin, dass gemäß dem Programm der Unionsparteien in den nächsten vier Jahren 1,5 Millionen neue Wohneinheiten entstehen sollen. Dabei müsse »gerade der soziale Wohnungsbau gefördert werden, ebenso wie Investitionen in den altersgerechten und barrierefreien Umbau von Wohnungen«.

Nach einer engagierten Diskussion mit der Bundespolitikerin bedankte sich der Senioren-Unionsvorstand mit einem kleinen Geschenkkorb voller Produkten aus dem Dachauer Land.