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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 6. August 2021 · 02:47 Uhr
 
 
 

Einweihungsfeier nach neun Monaten

Feuerwehr freut sich über Erweiterung der Fahrzeughalle

Bei der feierlichen Einweihung des Erweiterungsbaus war auch OB Florian Hartmann (2. von li) anwesend. (Foto: FF Dachau)

Am Freitag, den 11. Juni, wurde der Erweiterungsbau der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Dachau eingeweiht. Die Feier fand fast auf den Tag genau 50 Jahre nach der Einweihung des vorherigen Feuerwehrgerätehauses an der Friedenstraße 17 statt, heute befindet sich dort eine Kindertagesstätte. Damals war es der 12. Juni 1971 und gleichzeitig Auftakt zur verspäteten 100-Jahrfeier der FF Dachau.

Das Geräthaus war nach zirka 20 Jahren zu klein geworden und es bestanden keine entsprechenden Erweiterungsmöglichkeiten am Standort, so dass ein neuer gesucht werden musste. Am heutigen Fritz-Müller-Weg, nur einen Steinwurf entfernt, wurde man fündig und baute ein neues Gerätehaus, welches am 15. Juni 1996 bezogen wurde. Hier plante man von Anfang an Erweiterungsmöglichkeiten mit ein und so konnte jetzt nach 25 Jahren die bestehende Fahrzeughalle um weitere drei Stellplätze verlängert werden.

Die Stellplatzsituation hatte sich über die Jahre sehr verengt und die Gefährdung für das Einsatzpersonal deutlich erhöht. Zudem war die schwarz/weiß Trennung über den Hygienebereich nur eingeschränkt umsetzbar. Durch den Anbau wird das Erdgeschosslager frei und hier bekommen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr (14- bis 16-Jährige) einen eigenen Umkleidebereich, der derzeit auf Grund der hohen Mitgliederzahlen nicht ausreicht.

Diese Maßnahme stellt den letzten Bau-Stein bei der Umsetzung des 2017 verabschiedeten Feuerwehrbedarfsplans dar. »Die Feuerwehr Dachau sorgt für die Sicherheit der Dachauer Bürgerinnen und Bürger, mit dem Erweiterungsbau wurde etwas für die Sicherheit der Feuerwehrkräfte getan«, so Kommandant Thomas Hüller bei der Einweihung.

Der Erweiterungsbau wurde innerhalb von neun Monaten errichtet. Die Hallentore der drei neuen Stellplätze sind höher wie die bisherigen und erleichtern dadurch das Aus- und Einrücken mit den Wechseladerfahrzeugen mit aufgesattelten Abrollbehältern. Die bisherigen Tore verlangten den Maschinisten besonderes Fingerspitzengefühl ab, da nur wenige Zentimeter Spielraum bestanden. Neben den Fahrzeugen werden in dem Hallenanbau künftig alle Rollwägen mit Geräten für besondere Einsatzlagen wie Hochwasser, Sturmeinsätze oder Verschalungsarbeiten sowie weiteres Material gelagert.