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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 15. August 2022 · 17:46 Uhr
 
 
 

Die Vorfreude ist einfach riesig!

OB und Festwirte versichern: "Es wird so schön wie’s war!"

Auf ein zünftiges Volksfest freuen sich (hinten von li) Festwirt Ewald Zechner, Christian Hefele (Festzeltbetrieb Schweiger), Jürgen Vötter (Zieglers) und Kulturamtsleiter Tobias Schneider und (vorne von li) Schaustellersprecher Paul Tille, Daniela Hellmann (Partnerin von Ewald Zechner), Inge Stauß (Franziskaner Garten), Andrea Löffler (Kultramt), Andrea Schneider (Zieglers) und OB Florian Hartmann. (Foto: Stadt Dachau)

Inoffizieller Start des Dachauer Volksfestes ist nächsten Freitag, den 12. August, im großen Festzelt. Zur Bierprobe mit einem durch und durch bayerischen Musikprogramm lädt Festwirt Ewald Zechner ein. Worauf sich die Volksfestbesucher danach freuen dürfen, das haben der Dachauer Oberbürgermeister Florian Hartmann, Kulturamtsleiter Tobias Schneider, Schaustellersprecher Paul Tille und die Volksfestwirte bei ihrer Pressekonferenz Anfang der Woche verraten.

70 Kollegen erwartet Schaustellersprecher Paul Tille und alle freuen sich, dass es endlich weitergeht. Die lange Durststrecke der Schausteller ist vorbei, man kann endlich wieder Geld verdienen. Neben Traditionsfahrgeschäften werden auch Neuheiten am Start sein, alles in allem ein spannendes Angebot mit tollen Fahrgeschäften.

Gastronomie - traditionell und neu

Ganz traditionell will man im Zieglers, in Schweigers Schmankerlzelt, im Franziskaner Garten und im Naumanns feiern. Ziegler-Wirtin Andrea Schneider setzt auf ihr bewährtes Party-Konzept und rechnet mit dem Ansturm der Dachauer Jugend. Im Franziskaner Garten spielt jeden Tag ab 18 Uhr eine Live-Band. In all diesen Zelten wird wieder Spaten Festbier ausgeschenkt und die Wirtinnen und Wirte wollen nahtlos an die Vor-Corona-Zeit anschließen. »Wir freuen uns einfach, dass wir wieder so feiern dürfen wie immer!«

Alles neu dagegen macht es Festwirt Ewald Zechner. Er schenkt im Festzelt heuer Augustiner aus 200 Liter Holzfässern aus, statt Party am Vorabend lädt er zur Bierprobe mit zünftiger Musi und zum Mittagessen gibt’s sein »Dachauer Hendlpaket«. Über Reservierungen zur Bierprobe würde er sich noch freuen, das Ois-Easy-Konzert ist dagegen ausverkauft, »da geht nix mehr!«

Personalmangel, ein riesiges Problem

Das größte Problem aller Gastronomen war, dass die Fachkräfte hinten und vorne fehlten. »Personal zu finden war so schwierig wie noch nie«, so Ewald Zechner. Früher konnte man sich sein Personal aussuchen, heute muss man betteln, dass die Leute wieder kommen. Aber mittlerweile sind die Teams komplett und alle bestens gerüstet für eine zünftige Dachauer Wiesn.

Layla hin, Friseusen her

Die Stadt empfiehlt, den Ballermannhit Layla nicht auf dem Volksfest zu spielen. Dass Verbote und öffentliche Erregung schon immer die allerbeste Werbung war, weiß man spätestens seit Falcos »Jeanny«. Und ob Krauses »Nackte Friseusen« oder Uralt-Gassenhauer wie das »Donaulied« besser sind, darf man bezweifeln. Frauenfreundlich sind Anlaufstellen und Schutzräume auf Großveranstaltungen. Oder wie wäre es mit ausreichend kostenlosen Toiletten? Es gibt sicher viele und bessere Ideen, sich für Frauen stark zu machen, als sich an einem geschmacklosen Schlager abzuarbeiten.

Alle Infos zum Dachauer Volksfest mit Lageplan, Parkplätzen und Reservierungsmöglichkeiten findet man unter www.dachau.de/kultur/veranstaltungen/dachauer-volksfest.html.