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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Saturday, 27. November 2021 · 20:43 Uhr
 
 
 

»Neue Aufgabe – neue Ideen – neuer Schwung«

Schrodi zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Oberbayern gewählt

Michael Schrodi, SPD-Bundestagsabgeordneter für Dachau/Fürstenfeldbruck. (Foto: SPD)
 

»Die neue Aufgabe reizt mich besonders im Hinblick auf die Landtagswahlen 2023«, sagt Michael Schrodi, der SPD-Bundestagsabgeordnete für Dachau und Fürstenfeldbruck, der bei einem Online-Parteitag der OberbayernSPD zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Außerdem wird er auf den kommenden Bundesparteitagen als Delegierter die bayerischen Genossinnen und Genossen vertreten und dabei nicht nur über den Koalitionsvertrag abstimmen, sondern auch die neuen Bundesvorsitzenden wählen. Schrodi ist der einzige Bundestagsabgeordnete im geschäftsführenden Oberbayern-Vorstand und ist damit das Verbindungsstück zwischen Fraktion und Partei.

Michael Schrodi, der bisher schon Beisitzer im Vorstand des mitgliederstärksten Bezirks Oberbayern war, liegen besonders die Themen soziale Gerechtigkeit, Wohnen und Klimaschutz am Herzen: »Als stärkste Regierungspartei im Bund wird die SPD mit der Ampelkoalition die Modernisierung unseres Landes voranbringen. Dazu bedarf es aber auch im Freistaat Bayern eines politischen Richtungswechsels, beispielsweise beim Thema Erneuerbare Energien«, findet der Umweltpolitiker. »Aber vor allem müssen wir in Bayern als dem Bundesland mit sehr hohen Corona-Inzidenzen mit dem Impfen weiterkommen. Der Sommer hat der Staatsregierung die Sicht auf die vierte Welle vernebelt und zu Fehlentscheidungen geführt, was beispielsweise die Schließung der Impf- und Testzentren angeht. Jetzt muss schnell gehandelt werden – als letztes Mittel auch mit einer allgemeinen Impfpflicht!«

Nach der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden der bayerischen SPD-Abgeordneten im Bundestag hat Michael Schrodi nun eine weitere neue Aufgabe im Vorstand der SPD in Oberbayern: »Ich freue mich darauf, für die Landtagswahl in Bayern den Schwung der Bundestagswahl mitzunehmen. Als stellvertretender Vorsitzender werden wir im Team alles tun, um im Herbst 2023 ein gutes SPD-Ergebnis einzufahren und die CSU auch in Bayern in die Opposition zu schicken«, verspricht der SPD-Politiker. „Der CSU ist die Regierungsverantwortung nicht automatisch in die Wiege gelegt, am Beispiel der wahrscheinlichen Ampel-Koalition in Berlin sieht man, dass es auch anders gehen kann!“