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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 20. May 2022 · 15:25 Uhr
 
 
 

Niveau-Unterschiede

Vom Hang zum Terrassengarten

Die Hanglage, so Gartengestalter Moritz Fahn, sei bei diesem Auftrag die eigentliche Herausforderung, ja das Besondere gewesen… Erst durch die terrassierte Anlage sei eine harmonische Verbindung zwischen Haus und Garten entstanden, die jetzt dann noch mit der Bepflanzung der bis dato gemulchten Flächen unterstützt wird. (Foto: Öxler)

Ein Ratsch am Gartenzaun… hätte ich die aktuelle Firmenpräsentation von BURGSTALLER PRIVATGÄRTEN auch betiteln können. Zumindest fand meine Unterhaltung mit Moritz Fahn dort statt. Getroffen hatten wir uns Mittwochvormittag in Hebertshausen bei einer seiner Kundinnen, der ihn mit der Planung und Realisierung seines Gartens beauftragt hatte. Wie sich später im Gespräch mit dem Ehepaar herausstellen sollte, hatte das letztjährige ProfiPorträt („Burgstaller Privatgarten – vom Gartentraum zum Traumgarten“, Kurierausgabe 13-2021 – Anm. d. Red.) den Ausschlag für die Wahl des Lauterbacher Unternehmens gegeben. Nach mehreren Gesprächen und einem letztlich passenden Angebot sei man sich dann einig gewesen: vor allem darüber, wie Haus und Garten durch eine ansprechende Terrassierung miteinander verbunden werden sollen. Eben so wie sich das Kernstück dieses Projekts jetzt auch präsentiert. Als wesentliches Gestaltungselement wurde ein sehr heller Jura Kalkstein gewählt. Auf Wunsch seiner Kundin, wie Moritz Fahn betonte, weil der sie an ihre Heimat erinnere. Er sei sofort einverstanden gewesen, da er einen schönen, klaren Kontrast zur Rasenfläche und Bepflanzung bilde. In diesem Zusammenhang machte er mich auf das Formenspiel sowie die unterschiedlich herausgearbeiteten Oberflächen aufmerksam: ein Material in diversen Ausführungen als Quader…     Bodenbelagplatten… Pflastersteine… Römermauer… So vermeide er, dass so eine Anlage langweilig oder zu uniform, zu streng wirke, fügte der gelernte Garten- und Landschaftsbauer an. Und auch, dass ich mir die gesamten, mit Rindenmulch bedeckten Flächen noch ansprechend bepflanzt vorstellen müsse. Ja, sie seien jetzt noch ein, maximal zwei Tage hier beschäftigt, bevor sie ihre Siebensachen zusammenpacken und das nächste Projekt in Angriff nehmen können. Ein, zwei Tage nur bepflanzen? Moritz Fahn lachte und zeigte nur in Richtung Grundstückseinfriedung entlang der Straße. Ah ja, richtig! Der Zaun aus Doppelstabmatten wies noch einige Lücken auf und eine zudem vorgesehene Hecke glänzte ebenfalls durch Abwesenheit. Die Auftraggeberin erzählte mir noch, dass ihr Auftrag an BURGSTALLER PRIVATGÄRTEN in „zwei Portionen“ geteilt bearbeitet worden ist: Die Gestaltung der Garagenauffahrt, der Zugang zum Haus und ums Haus herum hätte das Burgstaller-Team noch im Herbst vorgenommen. Ganz einfach deswegen, dass ihr Mann und sie in der schlechteren Jahreszeit trockenen und sauberen Fußes das Grundstück betreten konnten. Der schöne Sitzplatz samt Hanggestaltung war da noch nicht wichtig. Der komme jetzt erst zur Geltung… Offenbar hat alles geklappt. So wie es sich das Ehepaar vorgestellt hat. So, wie es Moritz Fahn am liebsten ist: wenn seine Auftraggeber rundum zufrieden sind. Gut, dies möchte wohl jeder Unternehmer, aber man muss das erst mal schaffen über die Jahre. So wie es vormals der Firmengründer Werner Burgstaller über lange Jahre immer schon geschafft hat und es sein Nachfolger Moritz Fahn verstanden hat, quasi nahtlos an diese Tradition anzuknüpfen. Und, wenn es Sie interessiert, welche Gärten er wie gestaltet, welche Ideen fürs „Freiluft-Wohnzimmer“ er bereits verwirklicht hat – ein Blick auf die Burgstaller-Homepage – www.gartenbau-burgstaller.de – rentiert sich…