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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 15. August 2022 · 17:43 Uhr
 
 
 

Spaß und Action am Karlsfelder See

Bayerisches Jugendrotkreuz unterstützt Kriegsflüchtlinge

Die Wasserwacht Karlsfeld und das Bayerische Jugendrotkreuz halfen zusammen, um den jungen Kriegsflüchtlingen aus der Ost-Ukraine eine schöne Zeit zu bereiten. (Foto: A. Förster)

Das Bayerische Jugendrotkreuz (JRK) half den 29 teils traumatisierten Jugendlichen aus der Ost-Ukraine, ihre Kriegserlebnisse ein wenig zu vergessen. Die Zwölf- bis 14-Jährigen verbrachten eine Woche in München und Umgebung. Die Betreuung vor Ort übernahmen Jörg Duda, Landesleiter des JRK, und seine Kollegin, Daniela Frei. Sie nahm die Schützlinge unter ihre Fittiche und wohnte mit ihnen in Münchens spektakulärster Jugendherberge, Burg Schwaneck in Pullach. Neben Besuchen des Deutschen Museums, des Trampolinparks Heimstetten und einer Sommerrodelbahn standen die Bergwacht in Füssen und die Wasserwacht des Roten Kreuzes in Karlsfeld auf dem Programm. Hier durften sie sich letzten Donnerstag bei einer Fahrt mit dem schnellen Rettungsboot den Wind um die Nase wehen lassen und an weiteren Stationen Erste-Hilfe-Maßnahmen oder die wichtigsten Knoten der Bootsführer lernen. Simon Wetzstein, Jugendleiter des Wasserwacht-Landesverbands Bayern, und die Jugendleiterin des Kreisverbands Dachau, Carmen Kornalik, führten den Kindern und Jugendlichen die Ausrüstung der Wasserwacht Karlsfeld vor. Was sie am meisten beeindruckte? »Das Trampolinspringen, die Sauberkeit in Bayern und die netten Menschen«, sagte Maksym Zharikov (23), der als Betreuer des Ukrainischen Roten Kreuzes dabei war. Die Woche hier sei für alle Teilnehmer etwas ganz Besonderes gewesen.