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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 20. May 2022 · 16:33 Uhr
 
 
 

Alle Arbeiten erfolgreich abgeschlossen

Würmbrücke, Bushaltestellen und Anschluss Gewerbegebiet

Freigabe der Brücke mit (von li) Verkehrsreferent des Stadtrats Volker C. Koch, Oberbürgermeister Florian Hartmann und Ahmet Diner von der Abteilung Tiefbau. (Foto: Dachau)

Geduld und gute Nerven brauchten Verkehrsteilnehmer monatelang auf der Schleißheimer Straße auf Höhe der Würm: Hier wurde die altersschwache Brücke über den Fluss komplett erneuert, außerdem die beiden Haltestellen »Erasmus-Reismüller-Straße« barrierefrei umgebaut sowie der Anschluss in das Gewerbegebiet »Nu Park« realisiert. Mittlerweile sind alle Arbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Bei der Straßenbrücke über die Würm wurden unter Planung der städtischen Abteilung Tiefbau die so genannten Brückenkappen – über sie führt der Gehweg – und die darunterliegende Betonplatte ebenso erneuert wie die gesamten Asphaltschichten, die Abdichtungen und das Brückengeländer. Die alte Holzbrücke über die Würm, die als Geh- und Radweg gedient hat, wurde abgebrochen und entsorgt. Tragende Elemente der neuen Brücke bestehen nun aus Stahl, der Brückenbelag aus Glasfaser verstärktem Kunststoff; außerdem ist die Brücke um rund 40 cm angehoben, um eine barrierefreie Anbindung zwischen den erneuerten Bushaltestellen und dem Nu-Park zu ermöglichen.

An den modernisierten Bushaltestellen lassen spezielle Randsteine nur noch einen ganz geringen Spalt zwischen Bordsteinkante und Buseinstieg; dies kommt beispielsweise in ihrer Mobilität eingeschränkten Mitbürgern sowie Eltern mit Kinderwagen zu Gute. Gerippte und genoppte Oberflächen erleichtern das Ertasten mit einem Blindenstock – schließlich sollen auch sehbehinderte Menschen das Dachauer Busangebot selbständig wahrnehmen können.

Angebunden an die Schleißheimer Straße ist jetzt das entstehende Gewerbegebiet »Nu Park«: An der Kreuzung zur neuen Emmy-Noether-Straße hat das Stadtbauamt eine Ampel eingerichtet und Radschutzstreifen markiert.

Übrigens: Das Gelände war auch schon vorher als Gewerbegebiet ausgewiesen (Feinpappenwerk Schuster beziehungsweise Seeber). Jetzt wird das rund 75.000 Quadratmeter große Areal für die gewerbliche Nutzung optimiert. Zum Schutz der Nachbarschaft wurden umfangreiche Lärmschutzauflagen erlassen und die Möglichkeit eröffnet, an den eigenen Gebäuden Lärmschutzmaßnahmen auf Kosten des Investors durchzuführen