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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 24. June 2018 · 01:16 Uhr
 
 
 

»Aufbruchsstimmung mit Markus Söder«

Aschermittwochsveranstaltungen der CSU im Landkreis

Politischer Aschermittwoch der CSU in Vierkirchen. (Foto: CSU Dachau)

»Die CSU hat Bayern in den letzten 60 Jahren gut regiert. Unser Freistaat hat auf diese Weise einen beispielhaften Aufstieg zur Nummer 1 in Deutschland und in Europa hingelegt. Das Geheimnis des Erfolgs ist, dass wir neue Innovationszyklen immer früher als andere erkannt und in Bayern auch umgesetzt haben. Genau das macht nun Markus Söder wieder. Als designierter Ministerpräsident verbreitet er mit seinen Ideen eine richtige Aufbruchsstimmung!«, das erklärte Landtagsabgeordneter und CSU-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath auf zwei traditionsreichen politischen Veranstaltungen, zu denen die CSU in der letzten Woche eingeladen hatte: zum politischen Aschermittwoch in Vierkirchen und zum politischen Fischessen am »Ascherdonnerstag« in Karlsfeld.

»Bayern soll bei der Sicherheit an der Spitze bleiben. Markus Söder will deshalb 1.000 zusätzliche Polizisten einstellen und wieder eine Bayerische Grenzpolizei aufstellen - zur Unterstützung der Bundespolizei an den bayerischen Grenzen. Aber auch im Bereich des Sozialen gibt es wegweisendes Neues: mit dem Bayerischen Pflegegeld für pflegende Angehörige und einer Verdoppelung der Hospiz- und Palliativplätze in Bayern«, berichtete Seidenath.

Die Aufgabenstellung der Bezirke brachte Josef Mederer den Zuhörern mit Hilfe beeindruckender Zahlen näher. Nach Ansicht des oberbayerischen Bezirkstagspräsidenten ist die enge Zusammenarbeit zwischen Bezirken und Landkreisen gerade im sozialen Bereich unabdingbar.

Landtagsabgeordneter Anton Kreitmair unterstrich die Bedeutung und die Arbeit der Bauern im Landkreis und die daraus resultierende hervorragende Versorgungssituation, die auch mit angemessenen Preisen entlohnt werden müsse. Die Baulandproblematik und die Preisentwicklung sprach der Präsident des Oberbayerischen Bauernverbands deutlich an. Sie sorge für sozialen Sprengstoff. Deshalb müsse auch die Grundsteuer C, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, in ihrer Auslegung genau geprüft werden.

Landrat Stefan Löwl widmete sich in seiner Rede dem Thema Heimat und sprach dabei deutlich die Verkehrs- und Wohnungsproblematik des stark wachsenden Landkreises an.

Die neue Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler zeigte sich sehr zufrieden, dass die Kernforderungen der CSU im Rahmen des Koalitionsvertrages in Berlin erfolgreich verhandelt wurden. »Damit kann die Fraktion positiv in die Regierungsarbeit gehen«, so Staffler. Sie selbst werde den Ausschüssen für Bildung und Forschung sowie für Europaangelegenheiten angehören. »Das sind beides absolute Zukunftsthemen – ich freue mich auf die Arbeit«, so Staffler.