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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Tuesday, 19. June 2018 · 17:49 Uhr
 
 
 

089 jetzt auf XXL-Kurs

Alexander Schriever optimiert Equipment

Groß im Geschäft ist er schon ne ganze Weile. Große Werbeformate bietet er auch schon lange. Doch jetzt, nach Inbetriebnahme seiner neuen Geräte werden XXL-Aufträge für ihn quasi zum Kinderspiel: Alexander Schriever hat aufgerüstet, um den stetig wachsenden Kundenanforderungen noch besser gerecht werden zu können. Besser? Ja, vor allem schneller und auch kostengünstiger, meinte der Werbetechniker mit Büros in München und Dachau sowie einem Service-Zentrum in Sulzemoos, direkt an der Autobahn A8. Weil er dachte, nein: wusste, dass mich so etwas interessiert, hatte er mich eingeladen, dabei zu sein, wenn er nach dem Aufstellen die XXL-Möglichkeiten seines neuen Equipments testet. Und so stand ich dann gestern vor acht Tagen gleich in der Früh auf der Matte, rechtzeitig als Drucker und Plotter jeweils durch Drücken der Entertaste zu ihrem Stapellauf starteten. Die Druckvorlagen – interessanterweise Werbeschilder für den Kurier-Verlag – hatten er und Mitarbeiter Sebastian vorab bereits am Computer vorbereitet. Spannend. Zeile um Zeile »schrieb« der Drucker seine Farblinien, die sich bald schon zu einem Ganzen verbanden: zu einem Kurier-Webemotiv im XXL-Format. Wogegen der Plotter nicht schrieb, sondern schnitt. Unmerklich fast für das Auge. Selbst nach Beenden des gestarteten Auftrags zeigte der Plott… nichts. Für mich als Laien halt und auch für die Kamera. Die beiden Profis dagegen prüften, mit zustimmendem Kopfnicken, das Ganze und schienen zufrieden. Sebastian fing darauf hin gleich an, Folienteile abzuziehen. Entgittern, erfuhr ich, nenne man diesen Vorgang, und ja, jetzt konnte auch ich sehen, dass der neue XXL-Plotter offenbar gute Arbeit geleistet hat: übriggeblieben ist auf der weißen Trägerfolie der Kurier-Schriftzug, der… Ach, ich merke gerade, dass ich vergessen habe zu fragen, für welchen Zweck er benötigt wird. Egal, Hauptsache das 089-Team war mit den Testläufen zufrieden. Überrascht war ich, dass die beiden XXL-Geräte nicht die ganze Zeit beaufsichtigt werden mussten. Während ich einen Kaffeebecher in die Hand gedrückt bekam, kümmerten sich die 089-Werbetechniker ums Tagesgeschäft: Telefonate… ein Blick in den E-Mail-Account zwischendurch… eine Kundin, eine Apothekerin aus München, schaute rein und kündigte einen Auftrag an, die Erneuerung ihres Schriftzugs über dem Eingang, habe ich so nebenbei mitbekommen… ein anderer Kunde, der Forst- und Gartengeräteprofi Gerhard Reiter, wurde noch mit großem Hallo empfangen, besser: seine dreirädrige Ape, die er beschriften lassen wollte… Ein Kommen und Gehen, bevor wir uns wieder den großen Werbefolien widmen konnten. Beide auf immerhin ein Meter sechzig Breite, in einem Zug gedruckt beziehungsweise geplottet. Irgendeine Vorlage, quer vorgesehen und formatiert, könne unendlich lang gedruckt werden, na ja, zumindest so lang, bis die Folienrolle zu Ende ist, meinte Alexander Schriever. Jedenfalls könne er jetzt nicht nur größere Formate verarbeiten, sondern auch mehrere kleinere Vorlagen in einem Rutsch. Zeit und Geld gespart sei so oder so. Er nahm das fertig gedruckte Kurier-Motiv und breitete es auf dem Montagetisch aus. Jetzt werde es noch laminiert, das heißt mit einer Klarsichtfolie überzogen. Warum? Als Schutz, erfuhr ich. Auch hierfür stand ein Gerät bereit, das beide Folien – das Motiv einerseits, die Schutzfolie andererseits – aufnimmt und verbindet. Falten- und blasenfrei. Ja, eigentlich… Denn ich passte nicht auf, kam an die Laminierfolie. Peinlich, bin irgendwie kleben geblieben… wie ne Fliege auf dem Leim. Upps! Kein Problem, schneiden wir einfach ab. Gesagt, getan. Was mich aber gleich auf die Idee brachte, ein Foto zu schießen. Ach nein. Ach komm. Hin und her, Gelächter. Und was dann dabei rauskam, haben Sie schon längst gesehen: die beiden »laminierten Werbetechniker« von 089-Werbung.