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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 19. August 2019 · 16:28 Uhr
 
 
 

Großer Dank und Anerkennung

Spatenstich Container Dr-Elisabeth-Bamberger-Schule

Der offizielle Spatenstich für die Container der Dr-Elisabeth-Bamberger-Schule. (Foto: Franziskuswerk)

Großer Dank und Anerkennung prägten den Spatenstich in Hebertshausen zu Beginn der Bauarbeiten für die Container, die ab kommendem Schuljahr die Elisabeth-Bamberger-Schule beherbergen werden. Das Franziskuswerk Schönbrunn hatte zu Beginn des Jahres die Trägerschaft für die Förderschule mit Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung übernommen.

In seiner Ansprache lobte Markus Tolksdorf, Geschäftsführer des Franziskuswerks Schönbrunn, die gute Zusammenarbeit mit Kultusministerium, Regierung von Oberbayern, Landkreis und der Gemeinde. Insbesondere dem Hebertshausener Bürgermeister Richard Reischl und dem Gemeinderat gebühre großer Dank: »Bei der Diskussion um den Übergangsstandort habe ich erlebt, wie kurz und offen bei Ihnen über dieses Thema diskutiert wurde und wie unkompliziert und großartig im Nachgang die Zusammenarbeit war. Dafür herzlichen Dank dafür, auch stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Bamberger Schule«. Für das Franziskuswerk sei es zwar eine schnelle, aber dennoch gut überlegte Entscheidung gewesen, die Trägerschaft für die Schule zu übernehmen. »Bildung und Schule sind ein gesellschaftlicher Auftrag und damit tun wir etwas für die Gesellschaft. So wollen wir der Schülerschaft der ‚Bamberger-Schule‘ möglichst gute Bildungschancen zu teil werden lassen. Deshalb passt die Schule gut in unser Profil und unseren Auftrag«.

Auch Landrat Stefan Löwl bedankte sich für das Engagement der Beteiligten: »Alle zusammen haben aufgrund des Zeitdrucks zur Fortführung der Elisabeth-Bamberger-Schule der Sache die nötige Priorität zugemessen und auch die Verfahren in vieler Hinsicht deutlich beschleunigt. Besonders danke ich dem Franziskuswerk Schönbrunn für die dauerhafte Übernahme der Trägerschaft der Elisabeth-Bamberger-Schule. Jetzt geht es darum einen dauerhaften Standort für die Schule zu finden und dafür brauchen wir genau den Spirit der vergangenen Monate bei allen Beteiligten«.

Der Hebertshausener Bürgermeister Richard Reischl hieß die Schüler der Elisabeth-Bamberger-Schule herzlich in seiner Gemeinde willkommen: »Ich bin stolz auf den Gemeinderat von Hebertshausen, der bei diesem Projekt nicht nur auf den eigenen Vorteil geschaut hat, sondern auch auf die vielzitierte interkommunale Zusammenarbeit. Deswegen haben wir der Schule auch ein Filetstück im Herzen der Gemeinde ermöglicht, um die Kinder der Elisabeth-Bamberger-Schule in die Mitte der Gesellschaft zu holen, denn genau dort gehören sie hin. Und die Kinder der gegenüberliegenden Grund- und Mittelschule profitieren sicher auch von der neuen Vielfalt«.

Nachdem der Kinderschutzbund München e.V. Anfang des Jahres angekündigt hatte, den Schulbetrieb aufgrund der hohen Kosten nicht mehr weiterführen zu wollen, hat das Franziskuswerk Schönbrunn die Trägerschaft übernommen. Nach langwierigen Verhandlungen sind nun alle Verträge in trockenen Tüchern, sodass das der Schulbetrieb mit kurzer Verzögerung noch im September dieses Jahres starten kann.