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Tuesday, 21. August 2018 · 12:14 Uhr
 
 
 

»Die Würde eines Menschen wahren«

CSU Haimhausen organisiert Informationsfahrt zum Danuvius Haus

Die Besuchergruppe im Danuvius Haus mit (2.von li) Christine Richter, (7.von li) Bernhard Seidenath, MdL, und Bürgermeister Felbermeier und Julia Hengst (re). (Foto: CSU Haimhausen)

Eine Informationsfahrt zum Danuvius Haus Petershausen organisierte die CSU Haimhausen Ende Mai. Das Danuvius Haus, das im Juni 2016 eröffnet wurde, ist eine Einrichtung für Menschen mit Demenzerkrankung und sieht seinen Aufgabenschwerpunkt darin, Menschen mit dieser Erkrankung einen Lebensraum zu schaffen, der die Selbständigkeit des Einzelnen beibehält.

Im Eingangsbereich wurde die Haimhauser Besuchergruppe (darunter Bürgermeister Peter Felbermeier und Stimmkreisabgeordneter Bernhard Seidenath) von der Einrichtungsleiterin Christine Richter und der Pflegedienstleiterin Julia Hengst freundlich empfangen und begrüßt. Im Besprechungsraum des Hauses informierte Christine Richter über das Konzept der Pflege und Betreuung, das Wohnen und Leben im Danuvius Haus und von der Verpflichtung, Menschen ein Zuhause zu schaffen, dass sie bis zum Ende begleitet. Das Danuvius Haus ist auch ein Ort des Sterbens, an dem die Bewohner am Ende palliativ begleitet werden.

Das pflegende Team ist speziell für Demenzerkrankungen ausgebildet. Derzeit kümmern sich 110 Mitarbeiter um 105 Bewohner. Petershausen ist nach Ingolstadt bereits das zweite Haus als Pflegeheim, außerdem gibt es Danuvius Kliniken in Neuburg und Pfaffenhofen.

Danach führten die beiden Damen die Besuchergruppe durch das Haus und informierten dabei über die räumliche Gestaltung des Hauses, von der ruhigen Atmosphäre waren dabei alle begeistert. Da Demenzkranke oft einen enormen Bewegungsdrang haben, bilden die ringförmig angeordneten Zimmer einen offenen Wandelgang zum Spazieren.

Sehr beeindruckt hat die Besuchergruppe der herrlich angelegte Garten im Innenhof sowie der Kunsttherapieraum, in dem von den Bewohnern beeindruckende Bilder gemalt werden. Derzeit befindet sich im Danuvius Haus eine Ausstellung des »Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege« mit dem Titel »Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz«, die der Stimmkreisabgeordnete Bernhard Seidenath der Besuchergruppe am Ende des Rundgangs vorstellte.

Mit einem Geschenk bedankte sich CSU Ortsvorsitzende Claudia Kops bei Christine Richter für den herzlichen Empfang und den so beeindruckenden Nachmittag. Außerdem wünschte Kops dem Danuvius Team weiterhin alles Gute für ihre so wertvolle Arbeit, deren Anliegen es ist: »Die Würde eines Menschen wahren, in dem wir ihn respektvoll und wertschätzend begegnen und sein »So sein« anerkennen und akzeptieren«.