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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Tuesday, 13. November 2018 · 07:36 Uhr
 
 
 

Lange Tafel lockt 15.000 Besucher an

Viele feierten schon mittags auf der Münchner Straße

Chiara (li) und Alina vom ASV Dachau freuten sich, dass viele Besucher ein grünes Bändchen erwarben. (Foto: A. Förster)

Bereits zum 13. Mal organisierten die Geschäftsleute des BDS Ortsverband »Die Münchner Straße« das längste Straßenfestival der Stadt. Mehr Menschen als sonst machten die Münchner Straße schon vormittags und mittags zur Feiermeile. »Viele Dachauer haben die Lange Tafel zur Mittagstafel erkoren«, berichtet Mit-Organisator Thomas Schächtl. Auch das mit einem Riesen-Trampolin erweiterte Kinderparadies wurde sehr gut angenommen. »Das hat uns gefreut. Wir werden es nächstes Jahr nochmal ausbauen«. Am Abend wurde es nochmal deutlich voller. »Mindestens 15.000 Besucher waren da«, schätzen die Veranstalter.

Höhepunkte gab es viele, beispielswiese die Trachten-Modenschau auf der Biergartenbühne, die Auftritte der preisgekrönten Indie-Band »The Governors« aus Bayern oder der zwölfjährigen Singer-Songwriterin Shola sowie die mitreißende Trommel-Show von Pica-Pau aus Augsburg.

An den Ständen zeigten sich lokale Vereine wie »Behinderte & Freunde«, Geschäfte wie Optik Tannek mit einem Gin-Cocktail-Stand, Nicole Schön von der Bäckerei Denk backte eine Holzofenpizza nach der anderen und am Kreativstand präsentierte Kunstlehrerin und Produktdesignerin der Candisserie, Bettina Müller, ihr Können als Malerin und Illustratorin.

Von den grünen Bändchen, die man gegen eine Spende bei den ehrenamtlichen Hostessen erwerben konnte, wurden fünfmal mehr ausgegeben als letztes Jahr. Die Spendenbereitschaft der Dachauerinnen und Dachauer hilft wirklich sehr und stellt sicher, dass die Riesenveranstaltung keinen Eintritt kostet.

Apropos Ehrenamt: Großzügige Unterstützung kam auch wieder von den Sportvereinen ASV Dachau und TSV 1865, deren Mitglieder unentgeltlich beim Aufbau und nachts beim Abbau der über 300 Biertischgarnituren halfen. Am Sonntagfrüh war von all dem Trubel des Vortags nichts mehr zu sehen.