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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 19. August 2018 · 15:24 Uhr
 
 
 

Verkehr und strategische Arbeit im Fokus

Frühjahrs-Klausurtagung der CSU-Kreistagsfraktion

Die CSU-Kreistagsfraktion bei ihrer Frühjahrsklausur beim Kapplerbräu im Markt Altomünster. (Foto: CSU)

Bei der Frühjahrsklausur der CSU-Kreistagsfraktion befassten sich die Kreisräte insbesondere mit dem Top-Thema Mobilität, diesmal mit dem Fokus auf dem Straßenverkehr. Dabei wurde deutlich: Seit Jahren fließt ein Großteil der Kreis-Gelder in den öffentlichen Nahverkehr und Investitionen in das Straßennetz kommen in erster Linie dem Erhalt beziehungsweise der Instandsetzung sowie dem Ausbau des Radwegenetzes zugute. Fraktionssprecher Wolfgang Offenbeck stellt klar: »Wir geben seit Jahren kein Geld für neue Straßen aus«.

Der Vorwurf, man würde den ÖPNV stiefmütterlich behandeln, sei schlichtweg falsch. Gleichwohl wolle man nicht davon ablenken, dass es auf diesem Gebiet noch viel zu tun gäbe. Landrat Stefan Löwl, der als Gast der Klausur beiwohnte, nutzte die Gelegenheit, sein visionäres Leuchtturmprojekt Breitenau zu erläutern. Er betonte zugleich: »Mit den aktuellen Vorgaben und Regelungen ist dies nicht zu realisieren, aber wir müssen auch neue Wege gehen und ich erwarte auch ein Engagement sowie Investitionen seitens der großen Arbeitgeber in unserer Region«.

Große Hoffnungen setzen die CSU-Kreisräte beim Thema Nord-Ost-Umfahrung auf die Stadt Dachau. »Wir sind uns in der Fraktion einig, wir brauchen zu einer spürbaren verkehrlichen Entlastung die Nord-Ost-Umfahrung - lieber heute als morgen. Wenn die Stadt Dachau es wünscht, soll der Kreis das Projekt vorantreiben«, erklärt der Fraktionsgeschäftsführer und Karlsfelds Bürgermeister, Stefan Kolbe.

Unter dem Tagesordnungspunkt Strategie tauschten sich die CSU-Kreisräte zum Abschluss der Klausur noch mit dem Vorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU im Landkreis, Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt, aus. Der kommunalpolitische Dialog solle zwischen Kreis- wie auch Gemeinde- und Stadträten weiter intensiviert werden, so Pressesprecherin Stephanie Burgmaier.