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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 24. June 2019 · 20:14 Uhr
 
 
 

Hubert Aiwanger besucht Dachau

Staatsminister zeichnet barrierefreie Angebote in Stadt und Region aus

Staatsminister Hubert Aiwanger (li) trug sich im Beisein von OB Florian Hartmann gut gelaunt ins Goldene Buch der Stadt Dachau ein. (Foto: A. Förster)

Für das Projekt »Reisen für alle« stattete der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger der Stadt Dachau einen Besuch ab. Ihm seien die Themen Barrierefreiheit und Inklusion sowie der Tourismus allgemein so wichtig, dass er sich gerne dafür einsetze, betonte Aiwanger in seiner Rede im Gartensaal des Schlossrestaurants. Eingeladen hatte die Bayern Tourismus Marketing GmbH. Ziel des Pilotprojekts »Reisen für alle« ist es, Bayern neben seinen vielen Naturschönheiten als Reiseland zu positionieren, das sich mit Inklusion, Teilhabe und dem demographischen Wandel aktiv auseinandersetzt. Die Stadt und der Landkreis Dachau wurden als eine von bayernweit zehn Destinationen ausgewählt, die künftig auf den Webseiten www.reisen-fuer-alle.de und www.bayern.by/urlaub-fuer-alle dargestellt werden.

Als erste der zehn ausgesuchten Destinationen bekamen nun Stadt und Landkreis von Tourismus-Minister Aiwanger persönlich die Zertifikatsurkunden überreicht. Zu den 17 Betrieben entlang der touristischen Servicekette, die sich an der erfolgreichen Bewerbung beteiligten, gehören federführend die Abteilung Tourismus der Stadt Dachau sowie der Regionalentwicklungsverein Dachau AGIL für den Landkreis. Hinzu kommen barrierefreie touristische Aushängeschilder wie die KZ-Gedenkstätte Dachau, das Augustiner Chorherren Museum in Markt-Indersdorf, das Bürgerhaus Schönbrunn, die Gemäldegalerie sowie die Neue Galerie Dachau, aber auch Gastro-Betriebe wie das Wirtshaus am Erdweg, das Gasthaus Ambrosia in Bergkirchen, das Hotel Modi, das Schlossrestaurant Dachau, das Altstadthotel Zieglerbräu in Dachau und nicht zuletzt auch Naturräume wie die »Lebensader Maisach«.

Staatsminister Aiwanger ermutigte die Vertreter/innen der Betriebe, mit ihrem Zertifikat selbstbewusst Werbung zu machen, damit möglichst viele Menschen, Touristen wie Einheimische, Alt und Jung, mit und ohne Handicap gleichermaßen die Schönheit der Stadt und der Region erfahren könnten. »Es geht doch darum, allen Menschen ein würdiges Willkommen zu bereiten, dann kommen sie auch gerne wieder«, betonte Aiwanger. Und verteidigte dabei sein Programm, die darbende Wirtshauskultur im ländlichen Raum mit 30 Millionen Euro zu fördern. »Für kleine Gemeinden ist das Gasthaus der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens«, versicherte er und betonte, er könne den Spott aushalten, wenn er nun von einigen als »Wirtshausminister« verballhornt werde. Er stehe zu seinen Überzeugungen, stellte er klar, und überreichte anschließend gut gelaunt die Zertifikate.