18.51°C

Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 25. June 2018 · 21:00 Uhr
 
 
 

Hausmannskost als Gaumenschmaus

»Architektur und Kochen« mit Gerda Hasselfeldt

Gerda Hasselfeldt (li), beim Hauptgang für die Ofenkartoffel zuständig, mit Gatte Wolfgang Zeitlmann, der gerade das Steinpilz-Tomatenragout zum marinierten Schweinebauch drapiert, daneben Dorle Voitländer die, die Soße dazugibt. (Foto: CSU)

Zum fünften Mal lud die Frauen-Union Dachau kürzlich unter dem Vorsitz von Katja Graßl zu ihrer Veranstaltung »Architektur und Kochen« ins Atelierhaus der Architekten Konrad Deffner und Dorle Voitländer ein. Zum ersten Mal hat ein prominentes Kochduo Richard Dafner vom DaBaffo in München bei der Zubereitung eines Fünf-Gänge-Menüs unter dem Thema »Hausmannskost als Gaumenschmaus« tatkräftig unterstützt: Bundestagsabgeordnete und CSU- Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt und ihr Ehemann, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Zeitlmann, hatten sich zur Teilnahme an diesem besonderen Freitagabendprogramm bereiterklärt.

Moderiert wurde der Abend von Bürgermeisterin Gertrud Schmidt-Podolsky, die die beiden schon seit langer Zeit kennt. Sie konzentrierte sich diesmal nicht nur auf politische Themen, sondern entlockte den beiden »Beiköchen« mit viel Spürsinn so manch Privates. Die mehr als 50 Gäste amüsierten sich an den mit ausgesprochenem Witz und Humor geführten Plaudereien, die Gerda Hasselfeldt und Wolfgang Zeitlmann während des Kochens führten.

Zusammen mit Richard Dafner und der Hausherrin zauberten Hasselfeldt und Zeitlmann ein Menü, das allen Gästen Hausmannskost auf höchstem Niveau bescherte. Aber nicht nur die Speisen, auch der verbale Schlagabtausch zwischen dem eingespielten Kochpaar und der Moderatorin war ein Hochgenuss.

Zwischen den Gängen führte Konrad Deffner die Gäste durch sein auch als »Baumhaus« bekanntes Wohn- und Bürogebäude, das sich nach Osten zur namensgebenden denkmalgeschützen Linde mit zwölf Panoramafenstern öffnet. Deffner, der seine Wohnung auch als »Basislager« bezeichnet, wies die Besucherinnen und Besucher auch auf kleine Details wie Notizen der Handwerker an den Wänden hin, die während des Baus entstanden sind. Ursache war, dass die Bauherren ihren ausführenden Firmen bewusst nicht verrieten, dass Wände und Decken unverputzt und nicht gestrichen bleiben würden, um so einen ganz eigenen Charakter der Oberflächen zu erhalten. Auf die Frage einer Dame, ob das dann jetzt schon noch irgendwann verputzt würde, gab der Hausherr schmunzelnd zurück: »Nein, nach zwölf Jahren machen wir das jetzt auch nicht mehr«.

Die Atmosphäre im Atelierhaus des Architektenehepaares war sehr heiter und entspannt, was auch Gerda Hasselfeldt nach einer anstrengenden Woche in Berlin sehr genoss. Sie bedankte sich bei allen Akteuren die am Gelingen mitgewirkt haben für diesen herrlichen Abend.