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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Saturday, 24. August 2019 · 06:30 Uhr
 
 
 

Eine gemütliche Proberunde

Volksfestrundgang von OB Hartmann und Volksfestreferent Gasteiger

Die drei von der Geisterbahn: (von li) Volksfestreferent Robert Gasteiger, OB Florian Hartmann und Volksfest-Organisator Klaus Mader. (Foto: Sebastian Leiß)

Am letzten Mittwoch wurde auf der Thoma-Wiese noch kräftig gewerkelt, einige Standplätze waren noch gar nicht besetzt. Dennoch konnten Oberbürgermeister Florian Hartmann und Volksfestreferent Robert Gasteiger mit Volksfest-Organisator Klaus Mader und Platzwart Siegfried Kistler bereits eine gemütliche Proberunde im Riesenrad drehen und sich aus 40 Metern Höhe einen Überblick über das diesjährige Volksfest verschaffen. Auch die anderen, neuen Attraktionen stellten die vier Herren beim Presserundgang vor.

Keine »Attraktion«, aber dennoch wichtig: Es gibt zusätzliche Toiletten neben dem großen Festzelt. Schon vor einigen Jahren waren zusätzliche Toiletten geschaffen worden, da sich vor allem am Wochenende vor den Damentoiletten lange Warteschlangen bilden. Die Stadt hofft nun, die Situation weiter verbessern zu können.

Zufriedene Gesichter gab es bei den Volksfest-Verantwortlichen, als es während des Rundgangs zu Regnen begann. Wie Oberbürgermeister Hartmann erklärte, könnte bei Anhalten der Trockenheit die Absage des Feuerwerks wegen der Brandgefahr erforderlich werden. Bereits vor drei Jahren fiel das Feuerwerk aus diesem Grund aus. Insofern hofft die Stadt, dass kühlere Temperaturen und Niederschläge die Brandgefahr senken und so das Feuerwerk wie geplant am Donnerstagabend gezündet werden kann.

Neben den Klassikern wie Riesenrad und Autoscooter sind wieder einige neue Fahrgeschäfte auf dem Platz vertreten. Eine Attraktion zum Fürchten ist dabei die neue Geisterbahn »Ghostadventure«, die heuer auf dem Volksfest gastiert. Eine Fahrt für die ganze Familie ist dagegen das Kettenkarussell »Wellenflug«. Für alle, die den Nervenkitzel suchen, ist die Überschlagschaukel »Intoxx« etwas. Das Fahrgeschäft war am Mittwoch zum Rundgang allerdings noch nicht aufgebaut, weshalb die Inspektion durch OB und Referent ausfallen musste.

Im städtischen Glückshafen inspizierten Hartmann und Gasteiger die Gewinne, die noch in Kartons verpackt waren. Zehntausende Kleingewinne wurden bis Samstag noch auf die Schütten verteilt. Das Los kostet wie bisher 50 Cent und der Erlös des Glückshafens kommt der Bürgerspitalstiftung zugute.

Gegenüber fährt der »Musik-Express« im Kreis. Und für eine wilde Fahrt sorgt das Fahrgeschäft »Parkour« neben dem Franziskanergarten. Insgesamt sind 73 Schausteller auf dem Platz vertreten, darunter zehn Fahrgeschäfte. Beworben hatten sich um die begehrten Plätze jedoch einige Hundert Schausteller.

Für ein perfektes Volksfest haben Stadt und Schausteller schon einmal ihre Wünsche für das Wetter an Petrus gesandt: Trocken, aber nicht zu heiß.