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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Saturday, 7. December 2019 · 06:09 Uhr
 
 
 

Allergien - auch bei Hunden ein häufiges Problem

Dr. Sabine Fischer, Kleintierzentrum Erdweg (Foto: privat)
 

Häufige Ursachen sind Staubmilben, Pollen von Gräsern oder Bäumen, Schimmelpilze oder Flohspeichel. Das häufigste Symptom ist Juckreiz und manifestiert sich als Kratzen, Lecken und Beißen der Pfoten, Achselhöhlen und des Bauches. In der Folge kommt es zu Haarverlust, Hautrötung, Schuppenbildung und dunkle Verfärbung der Haut. Einige Hunde leiden unter chronischen Ohrentzündungen.

Zunächst müssen Krankheiten mit ähnlicher Symptomatik ausgeschlossen werden. Hierzu zählen Futtermittelreaktionen, Räudebefall, bakterielle Infektionen der Haut sowie Flohbefall.

Mittels eines Blut- oder Hauttests können dann die beteiligten Allergene festgestellt werden. Die einzige spezifische Behandlung ist eine Desensibilisierung, bei der für jeden Patienten ein Allergenextrakt zubereitet wird. Alternativ können auch Medikamente wie Cortison, Cyclosporine, Antihistaminika, medizinische Shampoos und Fettsäuren angewendet werden.

Die Therapie sollte zusammen mit Ihrem Tierarzt individuell auf Ihren Hund angepasst werden, um ihm das Leben mit der Allergie bestmöglich zu erleichtern.