16.83°C

Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 18. August 2019 · 03:15 Uhr
 
 
 

Streit vermeiden

… rät Olaf Flachoffsky

Kleine Kanzlei – großartige Bewertungen: Olaf Flachoffsky, und seine beiden Assistentinnen Stefanie Harzer und Tereza Heydova (v. r.) (Foto: öxler)

Unterhalten sich zwei Juristen. »Na, wie geht's?« »Na ja, ich kann nicht klagen.« Gut, ich weiß, ist aus der hintersten Kalauerecke, aber führt mich direkt zum Thema. Denn Olaf Flachoffsky, seines Zeichens Rechtsanwalt und Schlichter, hätte anders geantwortet, und zwar: »Ich mag nicht klagen.« Streit vermeiden ist, so mein Eindruck nach gründlicher Durchsicht seiner Kanzlei-Homepage und mehreren Gesprächen, sein persönliches Credo. Zwar spricht er damit sicherlich auch gegen seine Brieftasche, gewinnt aber Freunde, sprich: neue Mandanten. 
Denn auch ihnen spart seine Beratung, sein Beistand in Rechtsangelegenheiten vermutlich ne Stange Geld. Eine, wie ich meine, weise Einstellung des 46-jährigen Volljuristen aus Karlsfeld. Überhaupt scheint er einiges anders zu machen. Jedenfalls passt er meines Erachtens so überhaupt nicht in die Schublade »Rechtsverdreher« – das weit verbreitete, wenig positive Bild der Anwaltschaft. Nach Kräften unterstützt von seiner Anwalts-Fachangestellten Stefanie Harzer und Azubine Tereza Heydova, ist Olaf Flachoffsky bestrebt, Mandanten gegenüber seine Arbeit und die Funktionsweise des deutschen Rechtssystems möglichst transparent zu gestalten. Eine einfache, klare Sprache, so Flachoffsky, verstehe jeder und Verstehen sowie Verständnis vonseiten der jeweiligen Mandantschaft benötige er, um zufriedenstellende Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Auch Lösungen, die nicht unbedingt vor Gericht gesucht werden müssen. In seiner Eigenschaft als Schlichter nach bayerischem Gesetz darf und soll er sogar Lösungswege vorschlagen, die zu einer außergerichtlichen Einigung der Streithähne, äh: streitenden Parteien, führen. Gelingt es ihm, ist dies eine Win-win-Situation für die Kontrahenten ebenso wie für ihn und die eh überlasteten Gerichte. Eine seiner Mandanten-Bewertungen bestätigt dies und die Zufriedenheit mit seiner Arbeit. 
Apropos Bewertungen… Auch hier setzt Olaf Flachoffsky auf Transparenz. Wer einen Blick auf die – geprüften – Meinungen auf seiner Homepage (www.flachowsky.de – Anm. d. Red.) wirft, wird sich vielleicht über die 100-prozentige Zufriedenheit wundern. Zufriedenheit hinsichtlich der vier Kriterien Qualität, Nutzen, Leistung, Beratung. Auch decken sich diese Statements mit den Stärken, die er für sich und seine Kanzlei, neben anderen, reklamiert: absolute Zuverlässigkeit und Vertraulichkeit… kompetente Beratung durch Fachanwaltswissen und jahrelange Berufserfahrung… Rechtsberatung auf neuestem Stand durch ständige fachliche Weiterbildung… leichte Erreichbarkeit sowie großzügige Sprech- und Beratungszeiten, gerade für Berufstätige… 
Ein wenig stolz ist Flachoffsky auch auf seinen technischen Bürostandard. Dieser spare ihm und seinem Team Zeit, vor allem im administrativen Bereich, ließ er mich noch wissen. Und auch, dass dies einer der Faktoren sei, dass er faire Preise für seine Dienstleistungen anbieten könne. Seine Gebühren würden sich grundsätzlich nach dem RVG, dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, also der Gebührenordnung für Rechtsanwälte richten. Dennoch blieben Spielräume, die er immer zugunsten seiner Mandanten rechnen würde. Also nicht ausnutzen, nicht ausreizen? Er schüttelte nur den Kopf und betonte noch einmal seine fairen Kostenangebote. Jedermann solle sich – im Fall der Fälle – einen Rechtsbeistand leisten können, fügte er noch an, bevor er mir noch Unterricht gab, mir den Unterschied zwischen Anwalt und Fachanwalt erklärte: Der Unterschied zwischen Rechtsanwalt und Fachanwalt bestehe darin, dass der Fachanwalt auf eines oder auch mehrere Fachgebiete spezialisiert sei. Seine rechtlichen Fachgebiete, also Schwerpunkte, seien das Arbeitsrecht sowie das  Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Dennoch sei er aber auch auf den rechtlichen Gebieten wie Allgemeines Zivilrecht, Erb- und Sozialrecht, Verkehrsrecht und, und, und, firm. Ne Menge Holz, dachte ich so für mich, bevor ich es mir aber nicht nehmen ließ, ihn auf seine Krawattensammlung anzusprechen. Völlig unwichtig, aber es hat mich einfach gereizt. Ganz einfach meinte Olaf Flachoffsky und lachte. Er sei eigentlich nicht der Anzug- und Krawattentyp, brauche aber vor Gericht und ganz, ganz wichtigen Terminen welche. Tja, und die hängen dann halt – samt seiner Robe – zur Auswahl hinter der Tür seines Büros…