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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 15. October 2018 · 14:35 Uhr
 
 
 

Informationsveranstaltung

Planungssicherheit für neues Gymnasium

Am Donnerstag, den 3. Mai fand im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nummer 110 der Eröterungstermin beziehungsweise eine Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Karlsfeld statt, zu dem die Gemeinde Karlsfeld und der Landkreis Dachau eingeladen hatten. Baubeginn ist für 2021 und Bauende für 2023 vorgesehen. Nordöstlich am Lärchenweg ist zurzeit ein Kinderhaus im Bau, im östlichen Bereich an der Bayernwerkstraße plant der Landkreis ein Gymnasium zu errichten. Für das Gymnasium ist eine Gesamtbaufläche von mindestens 25.000 Quadratmetern vorgesehen.

Um bereits in einem frühen Stadium Planungssicherheit zu erreichen und alle einschlägigen Belange zu berücksichtigen beziehungsweise auch die grundsätzlichen Vorgaben (zum Beispiel Erschließung, Höhenentwicklung) für einen Architektenwettbewerb festzulegen, wird für diesen Bereich der Bebauungsplan Nummer 110 aufgestellt. Bürgermeister Stefan Kolbe konnte zu diesem Termin fast 100 interessierte Bürger, vor allem Anwohner aus dem Bereich westlich der Bahn, begrüßen und dabei die Planungen sowie die Zusammenarbeit und das weitere Vorgehen darstellen. Landrat Stefan Löwl unterstrich die große Bedeutung der Kooperation zwischen der Landeshauptstadt München, dem Landkreis Dachau sowie der Gemeinde Karlsfeld.

Seitens der Anwohner wurden Befürchtungen bezüglich der Massivität der Bebauung und deren Auswirkungen, speziell Verschattung der benachbarten Grundstücke, vorgebracht. Insbesondere die bestehende Verkehrssituation, Rückstau auf der Bayernwerkstraße sowie die Prognose, dass der Verkehr zunehmen wird, führte bei den anwesenden Bürgern zu großen Bedenken und der Aufforderung an die Gemeinde hier für Verbesserungen zu sorgen.

Landrat Stefan Löwl versicherte, dass der Landkreis Dachau als zukünftiger Bauherr, bei der Ausschreibung des Architekturwettbewerbs für das Gymnasium sowie in der Bauphase die Befürchtungen der Anwohner nach Möglichkeit berücksichtigen wird. Die während des Erörterungstermins vorgebrachten Anregungen und Bedenken werden im Zuge des weiteren Verfahrens von den Fachplanern bewertet und dann dem Bauausschuss zur Entscheidung vorgelegt.

Nach gefasstem Billigungsbeschluss und Überarbeitung der Planungen erfolgt die öffentliche Auslegung der Planungen und somit haben die Bürger erneut die Möglichkeit Anregungen und Bedenken vorzubringen.