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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Tuesday, 18. September 2018 · 23:35 Uhr
 
 
 

20 Jahre Salon Bernhard

Bernhard Zainzinger sagt: »Danke schön!«

Friseurmeister Bernhard Zainzinger und sein Mädels-Team: Tanja und Agnes links sowie Erika und Caroline rechts (Foto: Öxler)

Zwanzig Jahre sei es jetzt her, erzählte mir Bernhard Zainzinger, dass er sich zum Schritt in die berufliche Selbstständigkeit entschlossen habe. Gut, die Möglichkeit hätte er auch schon viel, viel früher gehabt, aber da sei er noch nicht so weit gewesen, wollte er noch anderes kennenlernen, bekannte er freimütig. Ja, sein Onkel hätte sich schon sehr gefreut, wenn er dessen Salon in München als Nachfolger übernommen hätte. Aber nein… damals hätte er noch einiges testen, sich ausprobieren müssen. Und sei dann nach einem branchenfremden »Ausflug« quasi reumütig wieder zu seinem erlernten Handwerk zurückgekehrt, um sich dann, 1998, in Jetzendorf niederzulassen. Beruflich, fügte er an. Ein Bekannter hätte ihm den Tipp gegeben, dass hier ein Friseursalon vakant geworden sei. Nicht lange, meinte mein Gesprächspartner, denn Größe, Lage und die sonstigen Konditionen hätten seinen Vorstellungen entsprochen. Tja, und seitdem heiße der Damen- und Herrenfriseur an der Hauptstraße eben Salon Bernhard.  Nix »Haarspalterei« oder »Mähnendompteur« und wie sie alle allüberall kreativ heißen wollen… Nein, schlicht Salon Bernhard. Damit kann sich wohl jedermann jeden Alters identifizieren, vermutete ich. Und Bernhard Zainzinger nickte. Ja, das hatte er sich vor zwanzig Jahren auch so überlegt. Einerseits, weil dies ihm und seiner grundsätzlichen Einstellung mehr entspräche, andererseits wollte er eben auch einen Friseursalon für alle führen. »Am liebsten für alle zwischen null und hundert«. Wir lachten zwar, doch bestätigte er mir, dass es fast so sei. Und noch was verriet er mir: Die Zahl der Stammkundinnen und Stammkunden, auch von weiter her, sei auffallend. Auffallend hoch. Und all denen, die ihm und seinen Mitarbeiterinnen über die Jahre die Treue hielten und halten, möchte er auf diesem Weg DANKE sagen. Allein schon, weil er von Laufkundschaft hin und wieder nicht existieren könne. Klar, wer fährt schon zufällig durch Jetzendorf und hält schnell mal, um sich die Haare schneiden oder stylen zu lassen! Wie dann aber lässt sich die Beliebtheit des Wella Professionals Salons erklären? Durch die durchschnittlich moderaten Preise? Ist es die Offenheit des versierten fünfköpfigen Teams? Die angenehm ruhige Salon-Atmosphäre vielleicht? Trägt der Montag, an dem – große Ausnahme! – gearbeitet wird dazu bei? Vermutlich alles zusammen, war mein Fazit nach der Stippvisite vor gut einer Woche. Kurzum: Es passt halt! Hat mir auch der junge Mann bestätigt, den Bernhard Zainzinger bediente, als ich mich noch ein wenig im Salon umsah und er noch mal auf die allgemeine Zufriedenheit zu sprechen kam. Er vermute einfach, dass es die breit gefächerte Leistungspalette sei, warum die Leute gern zu ihnen kommen. Sie würden regelmäßig Seminare besuchen, Trends aufspüren und sich immer wieder auf den neuesten Stand in Sachen Haut und Haar bringen. Dazu der starke Partner Wella… Das käme eben an. Hat er sicher nicht unrecht. Doch vermute ich, dass die »Salon-Bernhard-Familie« nicht zuletzt auch durch ihre Freundlichkeit und ihren Wohlfühlservice überzeugt. Ist auch nicht selbstverständlich. Beileibe nicht, vielleicht aber dem guten Verhältnis untereinander zuzuschreiben: gemeinsames Frühstück samstags, zu dem jede/r etwas beisteuert… ein, zwei Ausflüge im Jahr… und – hört, hört -  das offenbare Fehlen jeglicher Stutenbissigkeit… Bravo Bernhard Zainzinger zu dieser Leistung über zwei Jahrzehnte hinweg. Auf die nächsten 20 Jahre!