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Thursday, 15. November 2018 · 09:45 Uhr
 
 
 

»Schritt für Schritt«

CSU Haimhausen besucht die Oberpfalz

Gruppenbild mit der CSU-Reisegruppe aus Haimhausen. (Foto: CSU)

Der diesjährige traditionelle Tagesausflug der CSU Haimhausen ging Ende Juni in die flächenmäßig fünfgrößte Stadt Bayerns – nach Schwandorf in der Oberpfalz. Inmitten der Urlaubsregion »Oberpfälzer Seenland« liegt das Mittelzentrum Schwandorf mit einer über 1.000-jährigen Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten. Das Bürgerspital, zu dem die Spitalkirche gehörte, wurde im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts gegründet und erfüllte Aufgaben der Wohlfahrt und Fürsorge.

Im Zuge des Rathausumbaus wurde die Kirche 2001 profaniert und restauriert. Heute ist sie ein denkmalgeschützter Veranstaltungsraum der Stadt. In diesem schönen Raum, begrüßte die 3. Bürgermeisterin und CSU Ortsvorsitzende Martina Engelhardt-Kopf, die Haimhauser Besuchergruppe – unter ihnen Bürgermeister Peter Felbermeier – und stellte die große Kreisstadt vor, die sich zu einem bedeutsamen Gewerbe- und Industriestandort in der mittleren Oberpfalz entwickelt hat und stellt ein wichtiges Bildungs- und Versorgungszentrum dar. Zum Leben und Wohnen bietet Schwandorf ein optimales Umfeld, das besonders auch jungen Familien gerecht wird so die Bürgermeisterin.

Beim anschließenden Spaziergang durch die Stadt erkundete die Besuchergruppe gemeinsam mit ihrem Gästeführer die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten Schwandorfs. Das Herz der Stadt Schwandorf ist der schöne Marktplatz mit Glockenspiel und Mönchsbrunnen. Bemerkenswert, ist seine sich nach Norden verjüngende Dreiecksform, sowie die reizenden Altstadthäuser mit ihren schönen Giebeln und den besonderen »Neugierdsfenstern«. Von hier hat man einen schönen Blick zur Pfarrkirche St. Jakob die um 1400 im spätgotischen Stil erbaut wurde. »Schritt für Schritt« ging es weiter zur ältesten kulturellen Einrichtung der Stadt, dem 1912 gegründeten Stadtmuseum, dem Färberhaus, das zu den ältesten Häusern in Schwandorf gehört, dem Handwerkerhaus die Hufschmiede, sowie zum Historischen Felsenkeller. Hier ging es in die geheimnisvolle Unterwelt der großen Kreisstadt, die aus über 130 Sandsteinkellern besteht. Die Besucher erfuhren viel Interessantes über ihre Geschichte als Gär- und Lagerräume für Bier und ihre lebensrettende Rolle als Luftschutzbunker in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs.

Von der Stadtbefestigung ist der Blasturm erhalten geblieben, der als Beobachtungsturm an der höchsten Stelle der Stadt errichtet wurde. Er ist das Wahrzeichen Schwandorfs. In diesem historischen Turm erblickte 1812 der Komponist der Bayernhymne Konrad-Max Kunz das Licht der Welt. Die einzigartige Vielfalt des Oberpfälzer Seenlandes erlebte die Haimhauser Gruppe am Nachmittag bei einer Busrundfahrt und lernte Interessantes wie auch Amüsantes unter dem Motto »Von der Kohlegrube zum Freizeitparadies« kennen. Der Tagesausflug fand sein Ende auf der westlichen Anhöhe des Naabtalbeckens mit der Besichtigung der wunderschönen kleinen Rokokokirche St. Peter und Paul in Wiefelsdorf und der Einkehr im Brauereigasthof Plank.