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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Saturday, 14. December 2019 · 06:58 Uhr
 
 
 

Gefährliche »Mitbringsel« aus dem Ausland – Herzwürmer beim Hund

Dr. Sabine Fischer (Foto: Kleintierzentrum Erdweg)
 

In vielen beliebten Reiseländern, zum Beispiel den Mittelmeerländern, werden Herzwürmer durch Mücken übertragen.

Beim Stich geben diese die Larven des Parasiten (Dirofilaria immitis) in das Blut ab. Die Larven entwickeln sich im Körper des Hundes weiter, wandern in die Gefäße und entwickeln sich über mehrere Monate zu ausgewachsenen Würmern, die über Jahre in den großen Gefäßen und im Herzen des Hundes leben. Klinische Symptome der Dirofilariose sind unter anderem Husten, Abmagerung und Leistungssschwäche.

Da es sich bei der Dirofilariose um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, sollte man seinen Hund möglichst nicht in betroffene Länder mitnehmen. In jeden Fall sollten aber prophylaktische Maßnahmen ergriffen werden. Ihr Tierarzt wird Sie vor einer geplanten Reise gerne beraten.