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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 25. August 2019 · 18:18 Uhr
 
 
 

Sieben Titel auf einen Streich

118 Bestzeiten für die Schwimmer des SV Dachau

Die 37 SVD-Athleten stellten bei der Kreissprintmeisterschaft in Karlsfeld 118 neue Bestzeiten und holten sieben Kreismeistertitel. (Foto: SV Dachau)

Warum in die Ferne schweifen, seht, das Gute schwimmt ... ähm... liegt so nah. Gemäß des geflügelten Wortes nach Johann Wolfgang von Goethe fuhren die Schwimmer des SV Dachau »nur« ins benachbarte Karlsfeld und kehrten von den dortigen Kreissprintmeisterschaften höchst erfolgreich zurück: Die 37 Starter schwammen zu 118 persönlichen Bestzeiten. Neun Schwimmer „mussten“ sogar Mehrkampf-Pokale schleppen: Berk-Gabriel Gündogdu (Jahrgang 2009), Marcel Starke (2007), Julia Schober (2005) und Violetta Schlesinger (1969) kehrten als Kreissprintmeister zurück, Maurice Starke (2007), Elena Starke (2005) und Raffaele Schmidt Soletti (2001) stemmten den Silber-Pokal, Cara Stöteknuel (2003) und Franziska Obermaier (2002) wurden Zweite.

Zudem wurden Medaillen gehortet: Julia Schober, Marcel Starke und Violetta Schlesinger wurden auch Kreissprintmeister über 100 Meter Lagen, Cara Stöteknuel und Raffaele Schmidt Soletti kehrten Silber-behangen zurück.

Goethes Spruch stammt aus seinem Vierzeiler »Erinnerung« – und SVD-Abteilungsleiter Sven Höfer und sein Trainer-Stab, Chef-Coach Michael Posch und die Coaches Uwe Böer, Susanne Ranner und Rainer Rupprecht werden gerne an den Wettkampf in Karlsfeld zurückdenken. Und vor allem ihre Schwimmer: Von den 176 Starts, die die 37 SVD-Schwimmer absolvierten, mündeten 118 in persönlichen Bestleistungen und einer davon sogar in einem neuen Vereinsrekord.

Insgesamt hatten über 230 Schwimmer aus den sieben Vereines des Schwimmkreises IV Amper/Würm (DJK Sportbund München, SSG Neptun Germering, SV Dachau, SV Fürstenfeldbrucker Wasserratten, TSV Eintracht Karlsfeld, TSV Indersdorf und VfL Kaufering) für über 1.100 Starts bei der zweigeteilten Veranstaltung gemeldet. Vormittags stand die Jahrgangs-Kreissprintmeisterschaft auf dem Plan. Zunächst die vier Sprintstrecken über die Lagen Brust, Rücken, Delphin und Freistil, die zur Mehrkampfsprintmeisterschaft zusammengewertet werden, danach die 100 Meter Lagen als Einzelentscheidung. Nachmittags wurden die offenen Titelkämpfe über 400 Meter Lagen, 400, 800 und 1500 Meter Freistil ausgeschwommen.

Die ins Rennen geschickten SVD-Athleten deckten ausnahmslos alle Jugend- und Junioren-Jahrgänge zwischen 2010 und 2001 ab, ein beeindruckender Beleg für die breit gefächerte Nachwuchsarbeit des SVD. Beleg für die gleichzeitige Leistungsstärke sind die Pokale, Medaillen und Urkunden, die zuhauf nach Dachau wanderten.

Bei den Sprintwettbewerben schafften drei Athleten sogar das Double. Julia Schober gewann alle vier Rennen über die 50-Meter-Distanz und wurde souverän Kreissprintmeister. Das reichte in der offenen Wertung für Julia zu Platz fünf von 109 gewerteten Schwimmerinnen. Auch über 100 Meter Lagen war sie nicht zu schlagen und ließ sich die Goldmedaille als Kreissprintmeisterin umhängen. Doppelsieger – bei Sprint-Vierkampf und 100 Meter Lagen – wurden auch Marcel Starke (30 von 78 Teilnehmern in der offenen Wertung) und Violetta Schlesinger (12. offenen). Mit Berk-Gabriel Gündogdu zeigte einer der jüngsten Dachauer eine der ausgeglichensten Leistungen: Obwohl er keines der vier Einzelrennen gewinnen konnte, schnappte er sich in der Punkteaddition mit über 40 Punkten Vorsprung den Goldpokal.

Jeweils Vize-Meister im Vierkampf wurden Elena Starke (14. offen) und Maurice Starke sowie Raffaele Schmidt Soletti (10. offen). Cara Stöteknuel wurde im Vierkampf ebenso Dritte (7. offen) wie die eine Jahr ältere Franziska Obermaier. Vierte Plätze im Mehrkampf gab es zudem für Nick Heinicke (2010) und Leni Heinicke (2008), Fünfter wurden Henry Heinicke (2010) und Anja Reischl (200), Noah Schmidt (2010) und Joshua Müller (2004) schwammen auf Rang sechs.

Über die 100 Meter Lagen sicherten ich Cara Stöteknuel und Raffaele Schmidt Soletti zudem zu Silber.

Über die »Langen Strecken« gab es einmal mehr sprichwörtlich »starke« Leistungen: Elena Starke holte Doppel-Gold. Sie gewann über 400 Meter Lagen und 400 Meter Freistil, wobei sie über die Kraulstrecke einen neuen Vereinsrekord aufstellte. Ihr Bruder Maurice gewann die 400 Meter Lagen. Über 400 Meter Freistil wurde er zwar »nur« Dritter, schaffte dafür aber die Qualifikationszeit für die Bayerische Meisterschaft. Weitere Medaillen erschwammen Violetta Schlesinger (400 Freistil, Silber), Cara Stöteknuel (300 Lagen, Bronze), Raffaele Schmidt Soletti (400 Freistil, Silber), und Alexander Sengpiel (400 Meter Lagen, Silber)

Für den SV Dachau in Karlsfeld am Start: Emma Gasperini (2004), Nele Gyalmos (2006), Anna Sophia Heine (2004), Leni Heinicke (2008), Mirja Höfer (2004), Nelly Höfer (2008), Inga Höhnel (2004), Leoni Hüller (2004), Lilly Hüller (2007), Nathalie Isele (2004), Antonia Kotheder (2009), Franziska Obermaier (2002), Antonia Posch (2003), Anja Reischl (2004), Violetta Schlesinger (1969), Rnja Schmidt (2008), Eliabeth Schmol (2007), Julia Schober (2005), Elena Starke (2005), Cara Stöteknuel (2003), Borka Varga-Bujak (2010), Robert Goeb (2005), Berk-Gabriel Gündogdu (2009), Rupert Habersetzer (2005), Christoph Hanselmann (2004), Henry Heinicke (2010), Nick Heinicke (2010), Lars Metze (2007), Joshua Müller (2004), Arsenijs Ribakovs (2008), Artjoms Ribakovs (2005), Noah Schmidt (2010), Raffaele Schmidt Soletti (2001), Alexander Sengpiel (1969), Marcel Starke (2007), Maurice Starke (2007), Gergö Bujak-Varga (2005).

Als Kampfrichter im Einsatz: Rainer Rupprecht (Schiedsrichter), Roland Hanselmann, Sigi Gattinger, Sven Höfer, René Starke, Susanne Ranner, Michael Posch