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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 21. May 2018 · 11:17 Uhr
 
 
 

Marie Praß Cuenca

Jüngste Wachleiterin beim BRK Dachau

Marie Praß Cuenca und Timo Weiersmüller in ihrem Büro in der Rettungswache Gröbenried. (Foto: BRK)

Nach rund 100 Tagen im Dienst stellt Marie Praß Cuenca überzeugt fest: »Ich mag das Teamgefüge und den selbstbestimmten Umgang mit den Kollegen.« Mit 22 Jahren ist die Dachauerin die jüngste stellvertretende Wachleiterin im BRK Kreisverband Dachau und die einzige Frau im Führungskreis Rettungsdienst. Seit 1. Dezember 2017 managt sie zusammen mit Wachleiter Timo Weiersmüller den Stellplatz Dachau und die BRK Rettungswache in Gröbenried. Mit dem 27-jährigen examinierten Rettungsassistenten Timo Weiersmüller als ihrem Vorgesetzten teilt sie sich die Aufgaben.

Marie Praß Cuenca wurde in Bielefeld geboren und wuchs in Starnberg auf. Seit zwei Jahren lebt die Deutsche mit spanischen Wurzeln in Dachau. Der Weg zum Roten Kreuz verlief ohne Umwege. Nach dem Abitur absolvierte sie auf der Rettungsdienstschule die Ausbildung zur examinierten Rettungsassistentin und engagierte sich nebenamtlich im Bereich Ausbildung. Der Beruf ist körperlich, geistig und emotional fordernd, macht aber auch viel Freude. »Hier in der Wache sind wir sieben Tage 24 Stunden die Woche einsatzbereit«, so Marie Praß Cuenca.

In der Rettungswache in Gröbenried sind zwei 24-Stunden-Rettungswagen stationiert sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug, das ebenfalls rund um die Uhr abrufbar ist. Besonders schätzt die stellvertretende Wachleiterin die Abwechslung und die notwendige Flexibilität. »An der Einsatzstelle arbeiten wir immer als Team zusammen und müssen im Bereich der Medizin immer auf dem aktuellen Stand sein, uns also ständig weiterbilden«, erklärt sie.

Im Bereich Ausbildung und Weiterbildung sei der BRK Kreisverband Dachau in vielen Teilen Vorreiter und ein Garant für Qualität und Innovationen. »Das höre ich von anderen immer wieder«, betont sie stolz. Ihr Ziel ist es, das Teamgefüge in der Rettungswache noch mehr zu stärken und die Eigenmotivation der Mitarbeiter zu fördern. Großes Augenmerk der beiden Wachleiter gilt auch der Wertschätzung der vielen Ehrenamtlichen. »Wir brauchen sie, weil sie den Rettungsdienst tatkräftig unterstützen. Er würde sonst nicht so gut funktionieren«, so die Wachleiterin.