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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 20. July 2018 · 19:58 Uhr
 
 
 

Dachauer Bankmuseum

Viele Besucher am Internationalen Museumstag

Elisabeth Taschner und Dr. Walter Koch mit Besucherin Gabriele Schruff vor dem historischen Emailschild. (Foto: Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG )

Im Vordergrund steht das Jubiläum um Friedrich Wilhelm Raiffeisen Dachau – Rund 50 Besucher, darunter viele Kinder, besuchten am Sonntag, den 13. Mai dem Internationalen Museumstag, das Dachauer Bankmuseum. In den Museumsräumen im Tiefparterre der Volksbank Raiffeisenbank in der Dachauer Altstadt erläuterten der Raiffeisen- und Genossenschaftsexperte Dr. Walter Koch und die Bankmitarbeiterin Elisabeth Taschner den Besuchern die Entstehung und die Grundzüge der Genossenschaftsidee und präsentierten die historische Sammlung rund ums Geld.

Das Dachauer Bankmuseum steht heuer ganz unter dem Motto »200 Jahre Raiffeisen«, denn am Freitag, dem 30. März jährte sich der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dem Ideengeber und Sozialreformer, zum 200. Mal. Die Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG hat speziell zu diesem Anlass ein Raiffeisenbier aufgelegt, welches das ganze Jahr über gegen eine Spende in den Geschäftsstellen zur Verfügung steht. Den Museumsbesuchern wurde es nach dem Rundgang zur Erfrischung angeboten. Mit Eifer lösten die Kinder in der Zwischenzeit das interaktive Rätsel »Spurensuche im Bankmuseum«. Unter den Besuchern waren auch Gabriele und Herbert Schruff. Das Dachauer Ehepaar bestaunte die vielen historischen Exponate zur Geldgeschichte und ließ sich von Dr. Walter Koch gerne über das Genossenschaftswesen informieren. »Besonders haben mich die Entstehung und die Grundsätze von Raiffeisen interessiert«, betonte Gabriele Schruff.

Die Genossenschaftsidee bedeutet weltweit eine große soziale Errungenschaft und wurde 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Mit Stolz wies die Bankmitarbeiterin und Museums-Kuratorin Elisabeth Taschner auf das historische Email-Schild zum Thema »Raiffeisen« hin. Es stammt aus der Zeit um 1900 und wurde dem Museum von Privatleuten aus Petershausen überlassen.