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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 23. September 2018 · 10:13 Uhr
 
 
 

Teil 2: Berührung tut gut!

Dass und warum körperliche Berührungen existentiell notwendig sind, haben Sie im ersten Teil dieser Miniserie »Berührung tut gut!« erfahren. Babies brauchen ihre tägliche Dosis Streicheleinheiten, um sich gesund zu entwickeln. Angenehme Berührungen sind eine Voraussetzung dafür, dass das Kind eine stabile Bindung zu seinen Eltern aufbauen kann. Im Umkehrschluss nutzt das Kind neben Blick- und sprachlicher Kommunikation den Körperkontakt, um sich immer wieder der Verbindung zur Mutter oder zum Vater zu versichern.

Es ist die immer währende Suche nach Sicherheit im sozialen Gefüge, die wir brauchen. Wir Menschen sind nun einmal soziale Wesen, und wir sind auf das Miteinander, auf die Bestätigung und die Unterstützung durch Andere angewiesen. Wenn wir die Hand unseres Partners ergreifen, suchen wir einerseits seine Nähe, möglicherweise seinen Schutz. Gleichzeitig drückt so ein Händchenhalten aus, dass wir für den anderen da sind, dass er sich beschützt und gestärkt wissen darf.

Wohltuende Berührungen sind mit der Ausschüttung diverser Botenstoffe und Hormone verbunden, die eine beruhigende und entspannende Wirkung mit sich bringen. Das liebevoll als Bindungs- oder Kuschelhormon bezeichnete Oxytocin reduziert unter anderem den Blutdruck, verringert den Kortisolspiegel, unterstützt die Wundheilung und festigt menschliche Bindungen.

Kommenden Dienstag, den 6. März, können Sie lernen, wie man durch Berührung entspannt und gleichzeitig die Gesundheit unterstützt.

Antje Maly-Samiralow

www.maly-meditation.de