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Saturday, 21. September 2019 · 03:12 Uhr
 
 
 

Städtebauförderung für Altomünster

Rund 1,2 Millionen Euro für Sanierung der »Schultreppe 4«

Der Markt Altomünster erhält einen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro für die Sanierung des historischen Gebäudes »Schultreppe 4« im Ortskern und gestaltet es zu einem Haus der Bürger. (Foto: © Foto: gh)

Der Markt Altomünster, Landkreis Dachau, saniert das historische Gebäude »Schultreppe 4« im Ortskern und gestaltet es zu einem Haus der Bürger. Dabei legt die Gemeinde hohen Wert auf die Erhaltung und Weiternutzung des ortsbildprägenden Baudenkmals. Für die Sanierung hat die Regierung von Oberbayern dem Markt Altomünster staatliche Zuwendungen der Städtebauförderung in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro bewilligt. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro. Ziel der Förderung ist die Revitalisierung des Gebäudes mit Räumen für die Volkshochschule und einer Kinderbetreuung im Erdgeschoss einschließlich baulicher Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung.

Die Zuwendungen stammen aus der Förderinitiative »Innen statt Außen« des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr. Die Initiative ist Teil des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms und soll unter anderem zur Belebung von Ortskernen beitragen. Die Innenentwicklung ist ein wichtiger Beitrag, um die Inanspruchnahme neuer Siedlungsflächen zu vermeiden.

Die Städtebauförderung in Bayern leistet seit 1971 einen bedeutenden Beitrag zur städtebaulichen Erneuerung der bayerischen Städte, Märkte und Dörfer. Seither wurden alleine in Oberbayern über 270 Kommunen mit Fördermitteln unterstützt. Hierfür standen Finanzhilfen aus Bundes-, Landes- und EU-Mitteln (inklusiv Sonderprogrammen) von über 930 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurden Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro gefördert. Die Landesmittel hat der Bayerische Landtag bereitgestellt. Die Finanzhilfen der Städtebauförderung aktivieren bis zum Achtfachen zusätzliche öffentliche und private Mittel für Investitionen in die städtebauliche Erneuerung. Mit dem Erhalt und der Erneuerung der Stadt- und Ortskerne werden Standortfaktoren des lokalen Handels und Gewerbes gestärkt, Zentren belebt und zudem Flächenverbrauch beachtlich reduziert.