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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Tuesday, 13. November 2018 · 08:40 Uhr
 
 
 

10 Jahre Topi’s Farben

Familienbetrieb auf Erfolgskurs

Wissen die Tophofens mehr als andere? Oder sind sie a bisserl schlauer als andere? Geschickter und geschäftstüchtiger, behaupte ich mal, sind sie in jedem Fall. Denn Stück für Stück haben sie sich in Sachen »Farben & mehr« ein klitzekleines Imperium aufgebaut. Begonnen hat das bereits um die Jahrtausendwende, als sich Alexander Tophofen als Maler selbstständig gemacht hat. Und fortgesetzt dann, als sie sich entschlossen haben, 2008 dazu einen Farbenfachhandel zu eröffnen… Ja, ich kann mich noch gut an die Eröffnung erinnern, an den Tag der offenen Tür, der Neugierige aus der näheren und weiteren Umgebung angelockt hatte. Eigentlich ja ein naheliegender Schritt, doch der musste erst mal gut durchdacht, vorbereitet und, nicht zuletzt, auch finanziert werden. In Erinnerung geblieben ist mir aus dieser Zeit vor allem das Familienfoto: Sandra und Alexander Tophofen mit ihrer kleinen Tochter auf dem Arm… Wir haben dieses Motiv vor gut einer Woche ganz einfach nachgestellt. Geringfügig anders allerdings, denn Vanessa ist mittlerweile zu groß, um auf den Arm genommen zu werden. Scherz. Und auch sonst hat sich einiges geändert. Die Tophofens sind mit ihrem Ladengeschäft umgezogen vor ein paar Jahren, nur die Bahnhofstraße ein Stück runter in Altomünster. Es sei ein Muss gewesen, denn der erste Laden sei aus allen Nähten geplatzt, hörte ich. Vermutlich auch, weil die Sortimente ergänzt worden sind im Laufe der Zeit. Doch auch weil die Tophofens zudem noch einen E-Shop eingerichtet haben: so nebenbei, ohne großen Aufhebens – während andere Einzelhändler seit Jahren stöhnen, dass ihnen Internethändler das Geschäft vermiesen würden. Handeln statt jammern, scheint das Motto der Farben-Profis zu sein, notierte ich mir, bevor ich Sandra Tophofen gemeinsam mit Annette Lehmann, die ihr zur Hand geht, im Bild festhielt. Foto… klick, klick, klick. Und mit den »Klicks« ging’s an diesem Nachmittag weiter. Bei einem Rundgang, den Alexander Tophofen, für mich unvermittelt, vorgeschlagen hatte. Er wollte mir unbedingt die noch neue Werkstatt – mit seinen sechs Angestellten komplett in Eigenleistung geplant, gestaltet und eingerichtet – samt Lager, Spritz- und Trockenraum vorstellen. Auf dem Weg dorthin zeigte er mal hierhin, mal dorthin… immer wieder auf Arbeiten seiner Mannschaft: unter anderem auf den Maierbräu-Gebäudekomplex sowie auf einige Häuser des unter Denkmalschutz stehenden Gebäude-Ensembles am Marktplatz. Im Salon »Haarscharf«, oben bei St. Alto, durfte ich die neue Wandgestaltung, eine spezielle Putztechnik, und die ebenfalls erneuerte Decke begutachten. O-Ton des Friseurmeisters Sacha Lehmann, so im Vorbeigehen: Ja, er ist ein Künstler... Ui, ui, ui – das lasse ich jetzt einfach mal so stehen und… wirken. Bleibt mir nur noch, Sie explizit auf die Homepages (Web-Adressen ganz links – Anm. d. Red.) von Sandra und Alexander Tophofen zu verweisen. Der ein oder andere Blick darauf lohnt sich. Nicht nur des E-Shops mit wirklich preisgünstigen Angeboten wegen!